22 %
Glasfaser
FTTB/HFaser bis ins Gebäude.
Glasfaser ist in Flachslanden bisher für 22 % der Haushalte gemeldet, ein nennenswertes Kabelnetz gibt es nicht. Für die meisten Adressen bleibt damit VDSL.
58,8 Prozentpunkte unter dem Bundeswert von 80,8 %, 52,6 Prozentpunkte unter dem Landesschnitt in Bayern.
Mit 22 % gemeldeter Glasfaser-Abdeckung liegt Flachslanden im Mittelfeld der 58 Gemeinden im Landkreis Ansbach: Platz 34. Die Quote liegt 13,5 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt der Gemeinden im Landkreis Ansbach (35,5 %) und 18 Prozentpunkte unter dem Landeswert für Bayern (40 %). Die größten Nachbargemeinden im Kreis liegen teils darüber, teils darunter: Dinkelsbühl (15,1 %), Feuchtwangen (98,7 %) und Rothenburg ob der Tauber (69,8 %). Zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025 kam Flachslanden um 14,9 Prozentpunkte voran — schneller als der Bund (plus 9,1 Prozentpunkte).
Glasfaser prüfen, Alternative bereithalten
Der Ausbau in Flachslanden läuft, ist aber erst bei 22 % angekommen — und zwar straßenweise. Prüfe deine Adresse zuerst auf Glasfaser. Klappt es nicht, bleibt VDSL: 96,8 % der Haushalte erreichen wenigstens 100 Mbit/s.
Entwicklung
Die gemeldete Glasfaser-Abdeckung in Flachslanden ist seit Juni 2023 von 6,3 % auf 22 % gestiegen. Bundesweit waren es im selben Zeitraum 20,7 Prozentpunkte.
Plus 15,6 Prozentpunkte seit Juni 2023
| Erhebungsstand | Abdeckung | Verlauf |
|---|---|---|
| Juni 2023 | 6,3 % | |
| Dezember 2023 | 7 % | |
| Juni 2024 | 7,2 % | |
| Dezember 2024 | 7,1 % | |
| Juni 2025 | 9,7 % | |
| Dezember 2025 | 22 % |
Die Werte stammen aus sechs aufeinanderfolgenden Erhebungen derselben Quelle. Sie zeigen, was die Netzbetreiber jeweils gemeldet haben — nicht, wann an einer einzelnen Adresse gebaut wurde. Wie wir mit widersprüchlichen Meldungen umgehen, steht in der Methodik.
Anschlussarten vor Ort
Anteil der Privathaushalte, für den die Technik gemeldet ist.
22 %
Faser bis ins Gebäude.
0 %
Über das Fernsehkabel, schwächer beim Upload.
89,1 %
Faser bis zum Verteilerkasten, Rest über Kupfer.
| Bandbreite | Verfügbar für | Einordnung |
|---|---|---|
| ab 16 Mbit/s | 97,1 % | nahezu vollständig |
| ab 30 Mbit/s | 97,1 % | nahezu vollständig |
| ab 50 Mbit/s | 97,1 % | nahezu vollständig |
| ab 100 Mbit/s | 96,8 % | nahezu vollständig |
| ab 200 Mbit/s | 59,6 % | lückenhaft |
| ab 400 Mbit/s | 22 % | kaum ausgebaut |
| ab 1.000 Mbit/s | 22 % | kaum ausgebaut |
Worin sich die Anschlussarten technisch unterscheiden und warum der Upload die wichtigste Zahl im Tarif ist, steht im Ratgeber Glasfaser, Kabel oder VDSL.
Betriebe, Schulen, Kliniken
Unternehmensstandorte in Flachslanden sind schlechter mit Glasfaser versorgt als Haushalte: 16,7 % gegenüber 22 %.
| Objektart | Glasfaser | Gigabit | ab 100 Mbit/s |
|---|---|---|---|
| Privathaushalte | 22 % | 22 % | 96,8 % |
| Unternehmen | 16,7 % | 16,7 % | 86,5 % |
| Gewerbegebiete | 5,3 % | 5,3 % | 57,9 % |
| Schulen | 100 % | 100 % | 100 % |
| Krankenhäuser | nicht erfasst | ||
Standorte, nicht Haushalte. Unternehmen und Schulen zählt der Atlas als Standorte, Gewerbegebiete nach Adressen im ausgewiesenen Gebiet. „Nicht erfasst“ heißt: keine Standorte dieser Art im Gemeindegebiet — nicht null Prozent. Was ein Betrieb vom Anschluss erwarten kann, steht im Ratgeber zu den Anschlussarten.
Mobilfunk
Die größte 5G-Flächenabdeckung in Flachslanden haben Telekom und Vodafone mit jeweils rund 93,2 %. Am wenigsten deckt 1&1 ab (0 %).
| Netzbetreiber | 5G | 5G SA | 4G |
|---|---|---|---|
| Telekombeste Abdeckung | 93,2 % | 93,2 % | 94,9 % |
| Vodafone | 92,7 % | 92,7 % | 97,3 % |
| Telefónica | 73,1 % | 73,1 % | 92,7 % |
| 1&1 | 0 % | 0 % | 0 % |
Fläche ist nicht Empfang. Versorgt ist ein Anteil des Gemeindegebiets, nicht ein Anteil der Haushalte — im Netzbetreiber-Vergleich steht, was das für die Netzwahl bedeutet.
Häufige Fragen
Für 22 % der Privathaushalte in Flachslanden meldet der Breitbandatlas eine Glasfaser-Versorgung (FTTB/H). Ob an einer Adresse bereits ein Anschluss liegt oder die Faser nur bis vors Haus reicht, unterscheidet der Datensatz nicht — das zeigt erst die Verfügbarkeitsprüfung des Anbieters.
Für 96,8 % der Haushalte sind mindestens 100 Mbit/s gemeldet, für 22 % sogar 1000 Mbit/s. Was davon an deiner Adresse ankommt, hängt von der Anschlussart und der Entfernung zum Verteilerpunkt ab.
Unternehmensstandorte in Flachslanden sind schlechter mit Glasfaser versorgt als Haushalte: 16,7 % gegenüber 22 %. Für 16,7 % der Unternehmensstandorte ist Gigabit gemeldet, für 86,5 % mindestens 100 Mbit/s. Ob ein Anschluss am Firmensitz liegt, zeigt die Adressprüfung des Netzbetreibers.
Nach den Daten der Bundesnetzagentur hat Telekom mit 93,2 % die größte 5G-Flächenabdeckung in Flachslanden. Die Werte beziehen sich auf die Fläche des Gemeindegebiets, nicht auf versorgte Haushalte.
Umgebung
Der Ausbau endet nicht an der Ortsgrenze — und beginnt oft in der Nachbarschaft. Angegeben ist jeweils die Glasfaserquote.
Alle Gemeinden im Umkreis: Landkreis Ansbach. Übersicht für das ganze Land: Breitbandausbau in Bayern.
Datenherkunft
Alle Versorgungswerte stammen aus dem Breitbandatlas der Bundesnetzagentur (Gigabit-Grundbuch), Erhebungsstand 31. Dezember 2025. Sie werden von den Netzbetreibern gemeldet und beziehen sich auf Gemeinde Flachslanden, amtlicher Gemeindeschlüssel 09571146. Wir verändern keinen Ausgangswert; Vergleiche, Einstufungen und Bewertungstexte sind unsere eigenen Berechnungen — unsere Methodik.
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