52,8 %
Glasfaser
FTTB/HFaser bis ins Gebäude.
Für 52,8 % der Haushalte in Berlin ist Glasfaser gemeldet. Ob deine Adresse dazugehört, entscheidet sich auf Straßenebene — der Ausbau läuft in aller Regel gebietsweise.
15,1 Prozentpunkte über dem Bundeswert von 80,8 %, praktisch gleichauf mit dem Landesschnitt in Berlin.
Die gemeldete Glasfaserquote von 52,8 % liegt 3,9 Prozentpunkte über dem Bundeswert (48,9 %). Zum Vergleich die größten anderen Orte der Region: Potsdam (53,5 %), Cottbus (40,9 %) und Brandenburg an der Havel (30,5 %). Zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025 kam Berlin um 12,2 Prozentpunkte voran — schneller als der Bund (plus 9,1 Prozentpunkte).
Glasfaser prüfen, Alternative bereithalten
Der Ausbau in Berlin läuft, ist aber erst bei 52,8 % angekommen — und zwar straßenweise. Prüfe deine Adresse zuerst auf Glasfaser. Klappt es nicht, ist das Kabelnetz hier die stärkste Alternative (88,7 %).
Entwicklung
Die gemeldete Glasfaser-Abdeckung in Berlin ist seit Juni 2023 von 19,8 % auf 52,8 % gestiegen. Das ist deutlich schneller als der Bund, der im selben Zeitraum um 20,7 Prozentpunkte zulegte.
Plus 33 Prozentpunkte seit Juni 2023
| Erhebungsstand | Abdeckung | Verlauf |
|---|---|---|
| Juni 2023 | 19,8 % | |
| Dezember 2023 | 30 % | |
| Juni 2024 | 33,5 % | |
| Dezember 2024 | 40,5 % | |
| Juni 2025 | 44,6 % | |
| Dezember 2025 | 52,8 % |
Die Werte stammen aus sechs aufeinanderfolgenden Erhebungen derselben Quelle. Sie zeigen, was die Netzbetreiber jeweils gemeldet haben — nicht, wann an einer einzelnen Adresse gebaut wurde. Wie wir mit widersprüchlichen Meldungen umgehen, steht in der Methodik.
Wer baut aus
In Berlin bauen nach eigenen Angaben Telekom, Deutsche Glasfaser, DNS:NET, OXG und 1&1 Versatel, Colt, Cito Networks, Eurofiber Glasfaser aus. Die Angaben stammen von den Anbietern und der Kommune selbst, Stand 21. September 2026 — verbindlich ist nur die Adressprüfung des Anbieters.
Strategiepartner der Berliner Gigabit-Strategie; baut eigenwirtschaftlich im gesamten Stadtgebiet aus. Eine eigene Ausbauseite mit Haushaltszahl für Berlin konnten wir am Recherchetag nicht abrufen.
Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft: Pressemitteilung vom 4. März 2026, abgerufen 21. September 2026
Strategiepartner der Gigabit-Strategie; eigenwirtschaftlicher Ausbau in Berliner Kiezen. Gebietsangaben haben wir nicht geprüft.
Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft: Pressemitteilung vom 4. März 2026, abgerufen 21. September 2026
Berliner Netzbetreiber und Strategiepartner der Gigabit-Strategie; eigenwirtschaftlicher Ausbau. Gebietsangaben haben wir nicht geprüft.
Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft: Pressemitteilung vom 4. März 2026, abgerufen 21. September 2026
Strategiepartner der Gigabit-Strategie; Open-Access-Netz. Gebietsangaben haben wir nicht geprüft.
Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft: Pressemitteilung vom 4. März 2026, abgerufen 21. September 2026
Strategiepartner mit gigabitfähigen Kabelnetzen (HFC) — sie tragen den Großteil der 96 % Gigabitversorgung, die über die reine Glasfaserquote hinausgeht.
Quelle: Gigabit-Portal Berlin: Gigabit-Monitor, abgerufen 21. September 2026
Strategiepartner mit Schwerpunkt Geschäftskunden- und Gewerbenetze.
Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft: Pressemitteilung vom 4. März 2026, abgerufen 21. September 2026
Die Stadt: Die Gigabit-Strategie des Landes (beschlossen 2021) setzt auf eigenwirtschaftlichen Ausbau durch zehn Strategiepartner; Ziel ist eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur bis 2028. Nach Senatsangaben stieg die Glasfaserversorgung (Homes Passed) 2025 um 12,6 Punkte auf 53,4 %, rund 1,2 Millionen Haushalte und Gewerbestandorte; der Gigabit-Monitor nennt zum Datenstand Juni 2026 bereits 59,5 % Glasfaser und 96,3 % Gigabit — bis auf Bezirks- und Planungsraumebene abrufbar. Gigabit-Portal Berlin: Gigabit-Monitor
Geförderter Ausbau: Für verbleibende unterversorgte Standorte starten 2026 Förderprojekte im Rahmen der Gigabit-Richtlinie 2.0, kofinanziert aus Bundes- und Landesmitteln. Senatsverwaltung für Wirtschaft: Pressemitteilung vom 4. März 2026
Anschlussarten vor Ort
Anteil der Privathaushalte, für den die Technik gemeldet ist.
52,8 %
Faser bis ins Gebäude.
88,7 %
Über das Fernsehkabel, schwächer beim Upload.
88,8 %
Faser bis zum Verteilerkasten, Rest über Kupfer.
| Bandbreite | Verfügbar für | Einordnung |
|---|---|---|
| ab 16 Mbit/s | 99,3 % | nahezu vollständig |
| ab 30 Mbit/s | 99,1 % | nahezu vollständig |
| ab 50 Mbit/s | 99,1 % | nahezu vollständig |
| ab 100 Mbit/s | 98,8 % | nahezu vollständig |
| ab 200 Mbit/s | 97,7 % | nahezu vollständig |
| ab 400 Mbit/s | 96 % | nahezu vollständig |
| ab 1.000 Mbit/s | 95,9 % | nahezu vollständig |
Worin sich die Anschlussarten technisch unterscheiden und warum der Upload die wichtigste Zahl im Tarif ist, steht im Ratgeber Glasfaser, Kabel oder VDSL.
Betriebe, Schulen, Kliniken
Betriebe und Haushalte in Berlin liegen bei Glasfaser gleichauf: 52,4 % der Unternehmensstandorte, 52,8 % der Haushalte. Seit Juni 2023 ist die Quote bei Unternehmensstandorten von 17,2 % auf 52,4 % gestiegen (+35,2 Prozentpunkte).
| Objektart | Glasfaser | Gigabit | ab 100 Mbit/s |
|---|---|---|---|
| Privathaushalte | 52,8 % | 95,9 % | 98,8 % |
| Unternehmen | 52,4 % | 88,1 % | 94,8 % |
| Gewerbegebiete | 61,6 % | 78,2 % | 90,8 % |
| Schulen | 69,6 % | 90,4 % | 98,3 % |
| Krankenhäuser | 61,2 % | 91,8 % | 96,2 % |
Standorte, nicht Haushalte. Unternehmen und Schulen zählt der Atlas als Standorte, Gewerbegebiete nach Adressen im ausgewiesenen Gebiet. „Nicht erfasst“ heißt: keine Standorte dieser Art im Gemeindegebiet — nicht null Prozent. Was ein Betrieb vom Anschluss erwarten kann, steht im Ratgeber zu den Anschlussarten.
Mobilfunk
Die größte 5G-Flächenabdeckung in Berlin hat Telekom mit 99,4 %. Am wenigsten deckt 1&1 ab (41,8 %).
| Netzbetreiber | 5G | 5G SA | 4G |
|---|---|---|---|
| Telekombeste Abdeckung | 99,4 % | 99,4 % | 98,8 % |
| Telefónica | 98,3 % | 98,3 % | 99,7 % |
| Vodafone | 97,3 % | 96,2 % | 99,5 % |
| 1&1 | 41,8 % | 0 % | 42,1 % |
Fläche ist nicht Empfang. Versorgt ist ein Anteil des Gemeindegebiets, nicht ein Anteil der Haushalte — im Netzbetreiber-Vergleich steht, was das für die Netzwahl bedeutet.
Häufige Fragen
Für 52,8 % der Privathaushalte in Berlin meldet der Breitbandatlas eine Glasfaser-Versorgung (FTTB/H). Ob an einer Adresse bereits ein Anschluss liegt oder die Faser nur bis vors Haus reicht, unterscheidet der Datensatz nicht — das zeigt erst die Verfügbarkeitsprüfung des Anbieters.
Für 98,8 % der Haushalte sind mindestens 100 Mbit/s gemeldet, für 95,9 % sogar 1000 Mbit/s. Was davon an deiner Adresse ankommt, hängt von der Anschlussart und der Entfernung zum Verteilerpunkt ab.
Betriebe und Haushalte in Berlin liegen bei Glasfaser gleichauf: 52,4 % der Unternehmensstandorte, 52,8 % der Haushalte. Für 88,1 % der Unternehmensstandorte ist Gigabit gemeldet, für 94,8 % mindestens 100 Mbit/s. Seit Juni 2023 ist die Quote bei Unternehmensstandorten von 17,2 % auf 52,4 % gestiegen (+35,2 Prozentpunkte). Ob ein Anschluss am Firmensitz liegt, zeigt die Adressprüfung des Netzbetreibers.
Nach den Daten der Bundesnetzagentur hat Telekom mit 99,4 % die größte 5G-Flächenabdeckung in Berlin. Die Werte beziehen sich auf die Fläche des Gemeindegebiets, nicht auf versorgte Haushalte.
Umgebung
Der Stadtwert ist ein Durchschnitt — zwischen den Bezirken liegen oft Welten. Angegeben ist jeweils die Glasfaserquote.
Alle Gemeinden im Umkreis: Kreisfreie Stadt Berlin. Übersicht für das ganze Land: Breitbandausbau in Berlin.
Datenherkunft
Alle Versorgungswerte stammen aus dem Breitbandatlas der Bundesnetzagentur (Gigabit-Grundbuch), Erhebungsstand 31. Dezember 2025. Sie werden von den Netzbetreibern gemeldet und beziehen sich auf Kreisfreie Stadt Berlin, amtlicher Gemeindeschlüssel 11000000. Wir verändern keinen Ausgangswert; Vergleiche, Einstufungen und Bewertungstexte sind unsere eigenen Berechnungen — unsere Methodik.
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